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Vorträge und Vortragsreihen


Aktuell:

 

Kafka und das Tao ­– Vortrag von Reinhard Knodt

Auf der Basis neuer Forschungen zu Kafkas Biographie (Reiner Stach, Berlin) und einer Sichtung der Privatbibliothek Kafkas stellt Reinhard Knodt die These zur Diskussion, dass Kafkas Schreiben sowohl in seinem Schreibverfahren als auch in den Inhalten oft eine erstaunliche Nähe zu taoistischen Vorstellungen aufweist. Nicht nur die bekannteren Erzählungen von der chinesischen Mauer oder die kaiserliche Botschaft zählen zu "Kafkas Tao" sondern auch viele andere. Kafkas Tao ist eine bisher kaum beachtete Perspektive in der Kafkaforschung, die für die europäische und chinesische Kafkaforschung fruchtbar werden könnte.

Reinhard Knodt begann seine Laufbahn nach einer Musikausbildung und einem Doppelstudium in Literaturwissenschaft und Philosophie als Dozent für deutsche und europäische Mittelalterdichtung am päpstlichen Jesuitencolleg in Maynooth (Irland). Nach Stationen als wissenschaftlicher Angestellter für Literaturwissenschaft an der Universität Bayreuth, wissenschaftlicher Rat für Philosophie an der Universität Erlangen-Nürnberg und einer Lehrstuhlvertretung an der Hochschule der Künste Kassel, arbeitete Reinhard Knodt zehn Jahre lang als fester Hausautor für den Bayerischen Rundfunk. Reinhard Knodt lebt heute als freier Schriftsteller und Philosoph in Berlin und betreut in der Nähe von Nürnberg ein kleines kunstphilosophisches Zentrum, den "Schnackenhof".

Nähere Informationen über den Vortragenden erhalten Sie auf seiner Website http://www.reinhard-knodt.de/.

 

Ort: Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen, Virchowstr. 23, 90409 Nürnberg
Zeit: Mittwoch, 25. Mai 2016, 18:30 Uhr
Eintritt: frei

 

 

Vortragsreihe "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa"

Bild Flyer SeidenstraeAktuell ist die Seidenstraße in aller Munde, versucht China doch gerade, die alte Handelsroute, die vor über 2000 Jahren als Verbindung zwischen Asien und Europa einen Grundstein der Globalisierung legte, wiederzubeleben. Mit dem Ausbau einer „Neuen Seidenstraße" hat die chinesische Regierung ein wirtschaftlich ambitioniertes Projekt in Angriff genommen. Im Zuge dieses Projekts gerät auch die historische Seidenstraße wieder in den Blickpunkt. Einblicke in das weite Feld der Seidenstraßenforschung gibt die sechsteilige Vortragsreihe zum Thema "Entangled Exchange: Aktuelle Forschungen zur Seidenstraße zwischen China und Europa", eine gemeinsame Veranstaltung des Konfuzius-Instituts Nürnberg-Erlangen und des Lehrstuhls für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. 

Seit Ferdinand von Richthofen im Jahr 1877 den Begriff der Seidenstraße prägte, wurde die Forschung zu Han­del, Politik, und kultureller Verwobenheit entlang dieses Netzes von Handelswegen immer wieder inspiriert. Standen die Arbeiten zu Beginn des 20. Jahr­hunderts noch unter dem Zeichen kolonialistischer Expedi­tionen, ist in den vergangenen Jahrzehnten China führend in der archäologischen Erforschung der Seidenstraße im Tarimbecken. International haben sich Forscherverbünde wie das International Dunhuang Project (http://idp.bbaw.de) entwickelt, welches unter Beteiligung der großen inter­nationalen Sammlungen Manuskripte und archäologische Funde präzise digitalisiert und aufarbeitet. In Deutschland ermöglichen die Akademien der Wissenschaften fundierte Langzeitprojekte (Turfanforschungsstelle, Berlin; Hand­schriften aus Gandhāra, München; buddhistische Stein­schriften, Heidelberg). Durch die international und im deutschsprachigen Raum starke Expertise zur Seidenstra­ße wird es möglich, transkulturelle Austauschprozesse zu beschreiben, welche in ihrer Komplexität und globalen Vernetzung durchaus Parallelen zu heutigen gesellschaftli­chen Entwicklungen erkennen lassen.

Auch im Zuge des wirtschaftlich ambitionierten Projekts einer „Neuen Seidenstraße" von Seiten Chinas gerät die historische Seidenstraße wieder in den Blick: Was prägt die gegenwärtig so starken Forschungen zu den alten Handelswegen? Wie tief verstehen wir die erhaltenen Manuskripte und Inschriften? Was ist das inhaltliche und analytische „Mehr", das uns die Seidenstraßenforschung durch ihre Arbeiten zu sozialem Leben und kulturellen Austauschprozessen ermöglicht? In der Vortragsreihe ge­ben einschlägig arbeitende Wissenschaftler Einblicke in aktuelle Themen der Seidenstraßenforschung.

Den Anfang macht am Dienstag, den 24. Mai 2016, Ng Zhiru mit ihrem englischsprachigen Vortrag „Passage to the Land of Bliss: Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves".

Ng Zhiru ist Professorin für Religionswissenschaft am Pomona College in Kalifornien und selbst in der buddhistischen Tradition ordiniert. Nach dem Studium in Singapur, Michigan und Arizona spezialisierte sie sich auf dem Gebiet chinesisch-buddhistischer Kunst und Geschichte auf die Frage der Transformation des Bud­dhismus von Indien nach China entlang der Seidenstraße. Bodhi­sattva Dizang ist als Beschützer der Unterwelt in China zu einer zentralen Figur religiösen Lebens geworden. Er erlangte diese Rolle allerdings erst nach und nach in einem komplexen Transmis­sionsprozess, welcher sich in den Mogao-Höhlen bei Dunhuang analysieren läßt. Ng Zhiru hat hierzu einschlägig publiziert (The Making of a Savior Bodhisattva: Dizang in Medieval China, Ho­nolulu 2007) und wird im Vortrag die visuellen und räumlichen Paradigmenwechsel vor Augen führen, die in den Mogao-Höhlen die Wandlung des Bodhisattvas nachvollziehbar machen. Die Mogao-Höhlen gehören mit ihren beeindruckenden Buddha-Statuen, Skulpturen und Wandmalereien seit 1987 zum UNESCO-Welterbe.

Die Vortragsreihe hält bis November 2016 die folgenden Themen bereit:

24.05.2016 Ng Zhiru (Pomona College, Kalifornien)

Passage to the Land of Bliss: Kṣitigarbha in the Art and Architecture of Dunhuang Mogao Caves

Kollegienhaus, Raum KH 1.013

09.06.2016 Ralph Kauz (Universität Bonn)

Eine Seidenstraße? Verbindungen von Land- und Seewegen

Kollegienhaus, Raum KH 0.023

23.06.2016 Peter Kupfer (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz)

Weinstraße vor der Seidenstraße: Aspekte der neolithischen und antiken Alkoholkultur Chinas und Eurasiens

Kollegienhaus, Raum KH 0.023

07.07.2016 Yukiyo Kasai (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften)

Old Uyghur Divination Literature and its Development on the Silk Road

Kollegienhaus, Raum KH 0.023

27.10.2016 Esther-Maria Guggenmos (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)

Seidenstraße – Straße der Gerüche. Der chinesische Buddhismus entlang der Seidenstraße aus olfaktorischer Sicht

Kollegienhaus, Raum KH 1.020

10.11.2016 Lothar Ledderose (Universität Heidelberg)

Seidenstraße im Rückwärtsgang. Die Versteinerung buddhistischer Sutren in China

Kollegienhaus, Raum KH 1.020

Ralph Kauz ist einer der wenigen Sinologen, die durch das zu­sätzliche Studium der Iranistik zentralasiatische Austauschpro­zesse entlang der Seidenstraße in großer Tiefenschärfe analy­sieren können. Nach dem Studium in Stuttgart, Freiburg, Taipeh, München und Teheran, und der Promotion und Habilitation in München war Kauz an der Österreichischen Akademie der Wis­senschaften tätig, bevor er 2010 die sinologische Professur in Bonn annahm. Kauz veröffentlichte u.a. zu chinesisch-islamischen Beziehungen (Politik und Handel zwischen Ming und Timuriden, Wiesbaden 2005), zu Geschichte, Handel und Kultur der Pferde in Asien (Pferde in Asien, Wien 2009), aber auch zur maritimen Sei­denstraße (Aspects of the Maritime Silk Road, Wiesbaden 2010). Land- und Seewege der Seidenstraße wurden in der Vergangen­heit meist separat betrachtet. Kauz widmet sich im Vortrag der Verknüpfung und dem Zusammenspiel von Land- und Seewegen der Seidenstraße.

Peter Kupfer lehrte von 1980-2012 an der Johannes Guten­berg-Universität Mainz in Germersheim und trug durch seine intensive Forschung, Herausgeberschaften und Funktionen als Vorsitzender des Fachverbandes Chinesisch und der International Society for Chinese Language Teaching wesentlich zur Entwicklung des chinesischen Sprachunterrichts bei (2000 Freundschaftspreis für Sprache und Kultur der VR China, 2012 Friedhelm-Denning­haus-Preis des Fachverbandes Chinesisch). Neben seinen Arbei­ten zum Judentum in China (Youtai – Presence and Perception of Jews and Judaism in China, Zürich 2008), widmet er sich gegenwärtig insbesondere der Kultur der Seidenstraße. Kupfer unternahm von 2008-2014 mehrere Forschungsreisen an den zentralasiatischen, chinesischen und iranischen Seidenstraßen. Er ging auch der Rolle des Weins in der chinesischen Kultur nach (Wine in Chinese Culture – Historical, Literary, Social and Global Perspectives, Münster 2010). Die beiden letzteren Themen ver­bindet er im Vortrag miteinander: Präsentiert werden Ergebnisse, die zeigen, dass die Geschichte der Wein- und Fermentationskul­tur als pan-eurasisches Ereignis zu interpretieren ist.

Yukiyo Kasai ist Arbeitsstellenleiterin des Akademienvorhabens Turfanforschung an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Der Schwerpunkt von Kasais Forschung liegt in altuigurischer Philologie. Sie beschäftigt sich vor allem mit den altuigurischen buddhistischen Texten in der Berliner Tur­fan-Sammlung, die im Ergebnis von vier deutschen Expeditionen am Anfang des 20. Jh. aus Zentralasien entstand. Zu ihren Ver­öffentlichungen gehören „Die uigurischen buddhistischen Kolo­phone" (Turnhout 2008) und „Der alttürkische Kommentar zum Vimalakīrtinirdeśa-Sūtra" (Turnhout 2011). Die Hoffnungen und Ängste der Bevölkerung spiegeln sich in der Omenliteratur der Seidenstraße wider. Kasai stellt im Vortrag die einschlägigen altuigurischen Texte vor.

Esther-Maria Guggenmos vertritt in Erlangen den Lehrstuhl Sinologie. Sie studierte in Münster, Taipeh und Bonn Sinologie und Religionswissenschaft und spezialisierte sich auf Themen des chinesischen Buddhismus, buddhistische Transmissionsprozes­se, sowie damit zusammenhängende Aspekte der Archäologie, Kunst und Kultur der Seidenstraße. Nach der Promotion zum chinesischen Gegenwartsbuddhismus (Ghent) baute sie das In­ternationale Forschungskolleg in Erlangen mit auf und analysiert in diesem Kontext das Verhältnis des chinesischen Buddhismus zur Divination. Zu ihren Veröffentlichungen zählen „Im Netz des Indra" (zus. mit A. Wilke, Münster 2008), und „'I believe in Bud­dhism and Travelling' – Denoting Oneself a Lay Buddhist in Con­temporary Urban Taiwan" (Würzburg 2016). Als Sprecherin des Arbeitskreises „Religionsästhethik" (DVRW) arbeitet sie zur Welt der Gerüche im chinesischen Buddhismus.

Lothar Ledderose ist Seniorprofessor der Kunstgeschichte Ost­asiens an der Universität Heidelberg. Zu seinen Büchern gehören „Mi Fu and the Classical Tradition of Chinese Calligraphy" (Prin­ceton 1979) und „Ten Thousand Things. Module and Mass Pro­duction" (Princeton 2000). Er leitet aktuell das Forschungsprojekt der Heidelberger Akademie der Wissenschaften zu den in Stein gemeißelten buddhistischen Sutren in China. 2005 erhielt er den Balzan-Preis.

Veranstaltungsort:

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Kollegienhaus
Universitätsstraße 15
91054 Erlangen

Die Raumnummer ist den jeweiligen Vorträgen zu entnehmen.

Veranstaltungsbeginn: jeweils um 18:15 Uhr
Eintritt: frei

Flyer Vortragsreihe

 

Aus unserem Archiv:

 

Großmeister Buyin Zheng
„Gesund bleiben – gesund werden: Die Weisheit der chinesischen Heilkunst"
am 08.04.2016
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Prof. Dr. Gabriel Felley, Fachhochschule Nordwestschweiz
„Zeitgenössische Begegnung mit dem Yi Jing"
am 22.01.2016
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Christoph Müller-Hofstede, Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)
"Reich und Rastlos: Neue Weltmacht?! Historische und aktuelle Perspektiven"
am 18. Januar 2016
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Prof. Dr. Marc Matten, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
"Anekdoten, Gerüchte und Skandale – Geschichtsschreibung und ihre Krise in der VR China"
am 10. Dezember 2015
Im Rahmen der Vortragsreihe "Abschied von der Revolution? – Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas" in Kooperation dem Lehrstuhl für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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Prof. Dr. Stefan R. Landsberger, Universität Amsterdam, Universität Leiden
"Chinese Dreams Past and Present"
am 19. November 2015
Im Rahmen der Vortragsreihe "Abschied von der Revolution? – Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas" in Kooperation dem Lehrstuhl für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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Dr. Jennifer Altehenger, King's College London
"Raum schaffen für den Großen Sprung nach vorne: Möbel, Materialien, und Sozialismus in der frühen VR China"
am 5. November 2015
Im Rahmen der Vortragsreihe "Abschied von der Revolution? – Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas" in Kooperation dem Lehrstuhl für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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Prof. Michael Schoenhals, Universität Lund
"The History of China's Cultural Revolution: four decades of research revisited"
am 15. Oktober 2015
Im Rahmen der Vortragsreihe "Abschied von der Revolution? – Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas" in Kooperation dem Lehrstuhl für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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Prof. Dr. Li Xuetao, Dr. Zhao Qian, Dr. Qu Qiang, Beijing Foreign Studies University
Gastvorträge von Wissenschaftlern der BFSU in Nürnberg und Erlangen
am 15. und 16. Oktober
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Dr. Heidrun Hörner, Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen
"Mein chinesischer Alltag"
im Rahmen der Ausstellung „Im Blickwechsel: Region Nürnberg-Shenzhen" der VHS Erlangen
am 6. Oktober 2015
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Prof. Dr. Michael Lackner, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
"Konfuzius in der chinesischen Tradition"
im Rahmen der „Stadt(ver)führungen Wurzeln 2015"
am 18. September 2015
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Prof. Dr. Hans Vogel, Eberhard Karls Universität Tübingen
"Marco Polos Millionen: War der Venezianer in China?"
am 22. Juni 2015 und 6. Juli 2015
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Prof. William A. Callahan, London School of Economics
"Visualizing China and the World: Documentary Filmmaking as a Critical Method"
am 25. Juni 2015
Im Rahmen der Vortragsreihe "Abschied von der Revolution? – Neue Forschungsansätze zur modernen Geschichte Chinas" in Kooperation dem Lehrstuhl für Sinologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
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Prof. Dr. Michael Lackner, Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung "Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa"
„Schicksal, Freiheit, Prognose – Vorstellungen zur Zukunftsbewältigung im traditionellen und modernen China"
am 10. Juni 2015 
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Prof. Dr. Klaus Mühlhahn, Freie Universität Berlin
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